In der entomologischen Sammlung werden geschätzte 500.000 Insektenbelege aufbewahrt, die zu einem großen Teil im Bundesland Salzburg gesammelt wurden. Sie sind ein Archiv, dessen naturschutzfachlicher und wissenschaftlicher Wert unermesslich ist. Erkunde unsere Sammlung hier!
Daten & Sammlungen
Entdecken Sie die biologischen Daten am Haus der Natur
In der malakologischen Sammlung werden etwa 55.000 Belegserien von Schnecken und Muscheln aus aller Welt aufbewahrt. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt in Österreich und dem Bundesland Salzburg. Nähere Informationen finden sich auf der Seite der Malakologischen Arbeitsgemeinschaft.
In den botanischen Sammlungen (Herbarium SZB) werden über 200.000 Belege von getrockneten Pflanzen, Pilzen und Flechten aufbewahrt. Sie sind ein unersetzbares Archiv, insbesondere des Bundeslandes Salzburg. Die ältesten archivierten Blütenpflanzen wurden vor über 400 Jahren gepresst.
In der Wirbeltiersammlung am Haus der Natur befinden sich etwa 16.000 Objekte, vor allem Vögel und Säugetiere aber auch Amphibien, Reptilien und Fische. Die Wirbeltiersammlung umfasst Dermoplastiken, Bälge, Alkoholpräparate, Skelette, Federblätter, Trophäen, Felle und eine Eiersammlung von rezenten sowie ausgestorbenen Arten. Neben der wissenschaftlichen Dokumentation Salzburgs dienen vor allem die Dermoplastiken auch Ausstellungs- und Lehrzwecken im Museum.
Es werden laufend Verbreitungsdaten aus publizierter und grauer Literatur in die Biodiversitätsdatenbank importiert. Es handelt sich dabei um wissenschaftliche Forschungsarbeiten, aber auch um Projektberichte und Daten aus naturschutzfachlichen Gutachten. Ziel ist es diese aufwendig erhobenen Daten nachhaltig verfügbar zu machen.
In der Biodiversitätsdatenbank werden neben unseren biologischen Sammlungen und Literaturdaten auch Naturbeobachtungen erfasst. Diese stammen vor allem von Bürgerforscher:innen und den Mitgliedern der ehrenamtlichen Arbeitsgemeinschaften am Haus der Natur. Die Beobachtungen werden von unseren Kurator:innen und ehrenamtlichen Expert:innen geprüft, validiert und kuratiert. Mit den Smartphone-Apps von Observation.org kann jede/r einfach selbst mitforschen.